Normandie

Die Normandie ist eine Region im Norden Frankreichs. Zu ihr zählen das untere Seinegebiet nördlich von Paris und das Land in Richtung Westen mit der Halbinsel Cotentin. Zur Normandie gehören die französischen Departments Calvados, La Manche, Seine-Martime, Eure und Orne. Die Region setzt sich aus zwei Verwaltungsregionen zusammen: Der Oberen und der Unteren Normandie. Die Normandie ist touristisch weit weniger überlaufen, als die im Süden gelegenen Regionen Frankreichs, obwohl sie zu den landschaftlich vielfältigsten und kulturhistorisch interessantesten Regionen des Landes zählt. Die rund 600 Kilometer lange, normannische Kü-ste beginnt in Le Tréport und führt bis zum Mont-Saint-Michel. Eine besondere touristische Attraktion ist der sagenumwobene Mont-Saint-Michel, das Wahrzeichen der Normandie. Die felsige Insel vor der Küste der Normandie, ist berühmt für das   Benediktinerkloster, das die kleine Insel dominiert. Das Kloster und die Abtei, in dem auch heute noch einige Be-nediktinermönche leben, repräsentiert die mittelalterliche französische Architektur. Auch die Stadt Altstadt von Rouen ist mit ihren vielen Fachwerkhäusern und engen Gassen, ein Besuchermagnet. Spektakulär ist die 150 hohe Kathedrale Notre Dame. In ihr sind Grabmäler normannischer Herzöge zu besichtigen, darunter auch das Grabmahl von Richard Löwenherz. Seinen eigenen Charme besitzt auch Le Havre an der Seine-Mündung, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.